Guten Morgen #Deutschland! Na, wieder unglücklich?

⇒ Inhalt dieses Blogs: Munter meckern und miesmachen – Deutschland ohne Augenmaß? 

Von Wolf Achim Wiegand

Deutschland-unglücklichHamburg (waw) – Neulich beim Bäcker sind die Tomatenringe für das Rühreibrötchen ausgegangen. „Das tut mir wirklich leid, darf ich Ihnen einen anderen Aufschnitt drauflegen?“ fragte die freundliche Verkäuferin. „Nein, das will ich nicht – dann ess‘ ich eben garnichts,“ brüllte die Kundin zornig und stürmte wutschnaubend aus dem Laden…

Überall Menschen, die meckern und miesmachen – sind wir Deutschen ein Volk der Griesgrame? Ich meine: leider ja. Was wir Deutschen veranstalten, das ist viel zu oft Jammern auf hohem Niveau.

Die Bahn kommt zehn Minuten zu spät – Katastrophe! Die Regierung zahlt von 330 Mrd. Euro im Haushalt ca. 22 Milliarden Euro für die Flüchtlingskrise – Zusammenbruch! Der Tag ist regnerisch – unerträglich!

Tagesschau-ErdbebenJa, wir Deutschen leben bisweilen wie Gartenzwerge hinterm Jägerzaun. Welt- und Weitsicht? Mangelware. Dabei muss man nur in die Tagesschau gucken und kann erkennen: im Jemen verhungern Millionen, in Venezuela regiert eine Mobregierung, die Salomonen-Inseln haben mit 31,4 Prozent die höchste Arbeitslosenquote weltweit.

Es gibt viele Völker, die glücklicher sind, als wir in Deutschland, darunter viele Nachbarn: Dänemark, Norwegen, Schweiz, Niederlande, Schweden, Kanada, Finnland, Österreich, Island, Australien, Israel, Costa Rica, Neuseeland, Vereinigte Arabische Emirate, Panama, Mexiko, USA, Irland, Luxemburg, Venezuela, Belgien, Großbritannien, Oman, Brasilien, Frankreich… erst dann kommen wir, eines der reichsten Länder Welt, verrät der Glücklichkeitsindex. Platz 26. Setzen!

Das gesagt heißt nicht, unser schönes Land noch schöner, unsere boomende Wirtschaft noch stärker oder unser Sozialsystem noch gerechter machen zu können. Aber bitte die Diskussionen mit mehr Augenmaß führen. Und – ach, wär‘ das schön – im Alltag auch mal fünf gerade sein lassen! Be happy

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2 Gedanken zu “Guten Morgen #Deutschland! Na, wieder unglücklich?

  1. Was Not ist, durfte ich einmal hautnah erleben. Eine Tochter von mir lebte 3 Jahre mit Familie in Afrika. Bei eine Rast mit dem Auto in der Nähe eines Einkaufszentrum blieb ich alleine zurück. Da kam ein Mann an das Auto und wollte etwas verkaufen. Ich erklärte ihm, dass ich auf meine Frau und die Tochter mit Familie, die beim Einkaufen seien,warten würde. Als diese dann zurückkamen, war der Mann wieder da. Meine Frau zögerte mit dem Kauf. Da rieb sich der Mann den Bauch. Darauf sagt die Tochter: Kauf ihm etwas ab, sonst hat er heute Abend nichts zu essen. Die Tochter handelte dann mit dem Mann und tätigte eine günstigen Kauf.
    Für uns ein „Schnäppchen“. Meine Frau und ich hatten fast Gewissensbisse. Aber die Tochter sagte.wir hätten diesen Mann gerettet. Diese Erlebnisse bräuchten viele in Deutschland. Nicht reiner abgeschotteter Tourismus, sondern Land und Leute erleben. Dann gfewöhnt man isch das Jammern auf hohem Niveau ab.

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