Europa NATO Verteidigung Armee: Europa braucht den schnellen Aufbau einer eigenständigen Europäischen Armee. Ohne die USA, aber nicht gegen sie. Es ist höchste Zeit, eigene militärische Schlagkraft und sicherheitspolitische Eigenständigkeit herzustellen.
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Moin, liebe Mitmenschen in Europa,
Europa, wach auf! Die Welt ist längst aus den Fugen geraten – und wir Abendländer sitzen immer noch brav am Katzentisch des weit entfernten Pentagon. Kriege toben, Autokraten rüsten auf und Washington schaut zunehmend auf sich selbst. Dennoch vertrauen wir weiter auf den alten Schutzschirm der USA.
Aber wer schützt uns zuverlässig? Jetzt, da der große Trickser Donald Trump Europa als „freeloading“ empfindet – also als schmarotzende Abzocker?
Drei Argumente für die beherzte Schaffung einer Europäischen Armee unter einheitlichem Oberbefehl und Kontrolle des Europäischen Parlaments:
1.
Europas sicherheitspolitische Abhängigkeit ist brandgefährlich. Die NATO bleibt wichtig, ja. Aber 80 % der militärischen Fähigkeiten liegen bei Nicht-EU-Staaten – vor allem in den USA. Eine EU, die sich nicht selbst verteidigen kann, bleibt ein Spielball fremder Mächte. Wer Freiheit will, braucht Eigenständigkeit – auch mit Helm und Uniform.
Wir sind bereit, in einen Prozess einzutreten, an dessen Ende wir unsere nationale Armee in eine neue, bessere, supranationale Armee – eine europäische Armee – einfügen. – Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion
2.
Der Aufbau einer europäischen Armee schafft echte Schlagkraft. Statt 27 Mini-Armeen mit 27 Waffensystemen und 27 Befehlsketten brauchen wir eine gemeinsame Struktur. Heute betreiben EU-Staaten über 30 verschiedene Kampfpanzer-Typen – die USA nur einen. Laut Schätzung der EU-Kommission könnten wir durch gemeinsame Beschaffung und Logistik bis zu 100 Milliarden Euro jährlich sparen. Einiges wird da schon angeschoben – gut so! Es ist Sicherheit made in Europe – effizient, einheitlich, entschlossen.

3.
Ohne eigene Armee bleibt Europa politisch sprachlos. China, Russland und sogar Regionalmächte wie die Türkei (übrigens zweitgrößte NATO-Streitkraft) rüsten massiv auf. In dieser Welt wird militärische Stärke zum diplomatischen Mindestmaß. Die EU gab bislang trotz wachsender Bedrohungen nicht einmal halb so viel aus wie die USA. Dabei verzettelt sie sich in nationalen Egoismen. Aber wer mitreden will, muss notfalls auch durchgreifen können – gemeinsam.
- 📌 Natürlich wird das teuer.
- 📌 Natürlich wird das kompliziert.
- 📌 Aber es ist überfällig.

Ein handlungsfähiges, selbstbewusstes Europa ist keine Träumerei – sondern eine Überlebensfrage.
Leider gibt es interne Bremser, deren Denke nicht über nationale Besitzstandswahrung hinausgeht. Spanien etwa, dessen weit links stehende Koalitionsregierung erpresserisch dafür gesorgt hat, dass es auch künftig den magersten NATO-Beitrag einbringt. Wer sich so davonschleicht, stellt die jahrzehntelang vertraute Werte- und Sicherheitsgemeinschaft in Frage.
Eine Europäische Armee würde klare Verantwortlichkeiten schaffen. Kein Ausruhen mehr in der Gewissheit, dass Uncle Sam stets die Spendierhosen anhat. Äußerlich als historisch inszeniertes Schulterschließen verdeckt nicht, dass notfalls eine Koalition der Willigen zur Taufe einer alternativen europäischen Sicherheitsstruktur gebildet werden muss.
Deshalb bleibt es dabei: Europa, wach auf! Es ist Zeit, den Helm selbst aufzusetzen – bevor es andere für uns tun. Die Europäische Armee muss kommen. Jetzt.
Eine Kolumne von Wolf Achim Wiegand, freier Journalist mit EU-Spezialisierung
Demnächst mehr aus Europa.
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