📌 Europa Iran Raketen: Europa im Faden­kreuz – und die EU schaut weg. Und das, obwohl iranische Raketen mit Reich­weite bis nach Berlin, Paris und Rom zeigen, wie verwundbar der Kontinent ist. Statt zu handeln, herrscht Schweigen – eine Einladung an Aggres­soren.Dazu habe ich eine Meinung.

Europa im Blickpunkt
Wiegand wills wissen

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Europa Iran Raketen

Von Wolf Achim Wiegand (Bilder: KI)

Hamburg/Teheran (waw) – Während der General­stabschef der Israel Defense Forces (siehe X‑Post unten) nüchtern feststellt, dass iranische Inter­kon­ti­nen­tal­ra­keten längst nicht mehr nur ein regio­nales Problem sind, herrscht in Europa vor allem eines: Schweigen. Ein Schweigen, das lauter ist als jede Sirene.

Denn wenn eine Rakete aus dem Iran theore­tisch Berlin, Paris oder Rom erreichen kann, dann ist das keine abstrakte Bedrohung mehr. Es ist eine konkrete, physische Realität. Eine, die nicht erst dann ernst genommen werden darf, wenn der Himmel über Europa aufreißt.

Und doch: Europa duckt sich weg.

Man kennt das Muster inzwi­schen. Wenn es ernst wird, verlagert sich die europäische Politik auf das, was sie am besten kann: Erklä­rungen, Gipfel, Appelle. Worte statt Konse­quenzen. Haltung statt Handlung. Während andere Staaten längst in Kategorien von Abschre­ckung, Vertei­digung und strate­gi­scher Klarheit denken, verliert sich die Europäische Union in ihrem liebsten Selbst­betrug – der Illusion, man könne Gefahren einfach wegverhandeln.

Die bittere Wahrheit ist: Europa hat sich über Jahre in eine sicher­heits­po­li­tische Komfortzone zurück­ge­zogen, aus der es nicht mehr heraus­zu­finden scheint. Man hat Konflikte exter­na­li­siert, Verant­wortung delegiert – vor allem an die Verei­nigte Staaten – und sich selbst einge­redet, dass wirtschaft­liche Verflechtung und diplo­ma­tische Floskeln ausreichen, um aggressive Régime zu zähmen.

Doch Raketen lassen sich nicht mit Resolu­tionen stoppen.

Die Warnung aus Israel ist deshalb mehr als nur ein militä­ri­scher Lagebe­richt. Sie ist ein Weckruf. Einer, der in Europa offenbar wieder überhört wird. Denn was folgt daraus konkret? Wo ist die gemeinsame europäische Sicher­heits­stra­tegie? Wo ist die klare Antwort auf eine Bedrohung, die offen benennt, dass europäische Haupt­städte im Faden­kreuz stehen?

Statt­dessen erleben wir politische Lähmung. Angst vor Eskalation dient als Ausrede für Untätigkeit. Diplo­ma­tische Rücksicht­nahme ersetzt strate­gische Entschlos­senheit. Und so entsteht der fatale Eindruck eines Konti­nents, der zwar betroffen ist – aber nicht bereit, sich zu behaupten.

Europa wirkt nicht friedlich. Es wirkt wehrlos.

Und genau das ist die eigent­liche Einladung an jene, die Macht­po­litik verstehen: Wer nicht bereit ist, sich zu vertei­digen, wird irgendwann zum Objekt fremder Inter­essen. Die Geschichte dieses Konti­nents kennt diese Lektion nur zu gut. Umso erschre­ckender ist, wie bereit­willig man sie erneut vergisst.

Die Reich­weite der Raketen mag 4.000 Kilometer betragen. Die Reich­weite europäi­scher Entschlos­senheit hingegen scheint kaum noch über den eigenen Tellerrand hinauszugehen.


Europa Iran Raketen

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