Europa Unabhän­gigkeit Souve­rä­nität: 📌 Europa zieht Konse­quenzen. Kein russi­sches Gas mehr. Misstrauen gegenüber US-Tech. Und erstmals Zweifel an Washington als Schutz­macht. Die EU sucht ihre eigene Stimme.

Europa im Blickpunkt
Wiegand wills wissen

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Europa Unabhän­gigkeit Souve­rä­nität

Von Wolf Achim Wiegand (Fotos: KI) 

🌍 Hamburg/Brüssel (waw) – Europa wacht auf. Nicht mit einem Knall. Sondern mit der leisen Erkenntnis, dass Abhän­gigkeit bequem war. Und gefährlich. 

Jahrelang floss russi­sches Gas. Billig. Berechenbar. Jetzt zieht die EU den Stecker. Ab 2027 kein Quäntchen mehr aus dem Osten. Gesetzlich fixiert. Überwacht. Sanktio­niert. Brüssel nennt es einen Schritt zur Freiheit. In Wahrheit ist es ein Abschied von Illusionen.

Doch der Blick nach Westen ist kaum beruhigender:

In Wien steht plötzlich Washington auf der Risiko­liste. Neben Moskau. Neben Peking. Das öster­rei­chische Bundesheer spricht aus, was viele denken. Die regel­ba­sierte Ordnung bröckelt. Macht ersetzt Vertrauen. Cyber­an­griffe. Hybride Bedro­hungen. Sogar Atomkrieg.

Die politische Entwicklung führt dazu, dass “die US-Ameri­kaner jede Gesamt­ver­ant­wortung für ein fried­liches und gutes Leben auf unserem Planeten ablehnen. Die Welt kann im Chaos versinken, solange das für die USA des Donald Trump mehr Nutzen als Schaden hat.” – Öster­rei­chi­sches Bundesheer, “Risikobild 2025 – Gewählt! Demokratie und die freie Welt.”

Trump, Tech und die EU: Wer schützt uns wirklich?

Und über allem schwebt eine Frage: Was passiert, wenn nach den Russen auch die USA den Hahn zudrehen – kommt nach Zolldro­hungen und Erobe­rungs­fan­tasien bald eine konti­nentale Digitalsperre?

Europa zieht angesichts trans­at­lan­ti­scher Unzuver­läs­sigkeit auch digital Konse­quenzen. Ein neues Netzwerk namens W soll X heraus­fordern. Ohne Bots. Ohne Fakeprofile. Mit echten Menschen. Entwi­ckelt in Schweden. Geführt von einer Managerin mit Silicon-Valley-Erfahrung.

“W” ist mehr als ein Startup. Es ist ein politi­sches Signal. Denn Brüssel fürchtet, Präsident Trump könnte Europas Tech-Infra­struktur als Druck­mittel nutzen. 

Ärger mit den US-Techgi­ganten gibt es ohnehin schon massig. Brüssel hat Google und Facebook auf dem Kieker. Und bereits zum dritten Mal jetzt nochmals Elon Musks X. Wegen seiner KI namens Grok. Die produ­ziert babyleicht künstlich herstellbare Bilder nackter Minder­jäh­riger. Hört das nicht auf, drohen empfindlich hohe Geldstrafen. 

Im Sommer hatte Grok bereits mit Lobprei­sungen für Adolf Hitler schockiert. Folgen eines freien Verständ­nisses von dem, was KI können sollen darf. Trotzdem: Musk & Co schäumen. Trump womöglich auch … warten wir’s ab.

Energie. Sicherheit. Kommunikation. 

Die Muster bei den drei Essen­tials sind gleich. Europa war bequem. Und wurde erpressbar. 

Jetzt beginnt der Gegenkurs. Er ist teuer. Er ist riskant. Aber alternativlos.

Dabei liegen drei Wege auf dem Tisch.

  • Erstens: Eigene Energie konse­quent ausbauen. 
  • Zweitens: Digitale Infra­struktur europäisch denken.
  • Drittens: Sicher­heits­po­li­tisch erwachsen werden. 

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