Baerbock Erdogan Selenskyj Trump Putin Europa Woche 2025/12: Aktuelles über Europäi­sches Parlament, Europäische Union und EU-Kommission sowie Drumherum. Zusam­men­ge­fasste Nachrich­ten­auswahl ⤵️.

Baerbock Erdogan Selenskyj Trump Putin Europa Woche 2025/12

Europa Themen
  • UNO: Baerbock belämmert Brüssel. Scrolle⤵️.
  • BRÜSSEL: Scholz sagt leise “Tschüss”. Mehr ⤵️.
  • EUROPA: Korruption im EU-Parlament? Details: Unten ⤵️.

💬 Das alles und noch viel mehr von WOLF ACHIM WIEGAND (Titel: KI)

Baerbock Erdogan Selenskyj Trump Putin Europa

Baerbock-Karriere versetzt EU in Aufruhr:

In der Europa­haupt­stadt Brüssel glaubten viele nicht ihren Augen und Ohren. Die deutsche Noch-Bundes­re­gierung hat ihre Noch-Außen­mi­nis­terin Annalena Baerbock für den Vorsitz der UN-General­ver­sammlung nominiert. Die Perso­nalie hat starken Beigeschmack:

Der eher einflusslose, aber presti­ge­trächtige Posten war seit Juli 2024 an die hochqua­li­fi­zierte deutsche EU-Topdi­plo­matin Helga Schmid versprochen. Sie hat zehn Mal mehr Dienst­jahre auf dem Buckel als die jungforsche Grüne, General­se­kre­tärin der Organi­sation für Sicherheit und Zusam­men­arbeit in Europa (OSZE) und General­se­kre­tärin des Europäi­schen Auswär­tigen Dienstes (EAD).

Schmidt bereitet sich seit Monaten intensiv auf die ein Jahr dauernde Aufgabe vor. „Nun wird sie eiskalt für Baerbock entfernt,“ heißt es in geschockten EU-Kommis­si­ons­kreisen. Baerbock hatte vor wenigen noch behauptet, sie wolle sich wegen ihrer kleinen Kinder aus dem Schein­wer­fer­licht zurück­ziehen. Offen­sichtlich hat sie bewusst die Unwahrheit gesagt und damit ihre grüne Partei in Erklä­rungsnot gebracht und Schmidt ausge­trickst. manager-magazin.de 

Das Bundes­ka­binett wirft die eigene Entscheidung um, die renom­mier­teste und erfah­renste deutsche Diplo­matin Helga Schmid durch ein – ja so muss man es sagen – Auslauf­modell zu ersetzen. – Der frühere UN-Botschafter und Ex-Chef der Münchner Sicher­heits­kon­ferenz, Christoph Heusgen, ist super­sauer. n‑tv.de/der_tag

Europa Politik

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Merz erbt dicke EU-Bretter:

Bundes­kanzler Olaf Scholz hat ein letztes Mal am Gipfel­treffen der EU-Staats- und Regie­rungs­chefs in Brüssel teilge­nommen. Er habe sich „leise“ verab­schiedet, hieß es. Noch einmal gab es für die 27-köpige Runde dicke Bretter zu bohren. Der vermutlich künftige Kanzler Friedrich Merz wird dies auch tun müssen. Themen sind die Zukunft der russisch attackierten Ukraine, das europa­skep­tische US-Verhalten und die Rekord­aus­gaben für Vertei­digung. Ausführ­liche Gipfel­analyse: euractiv.de/

Erneut gab’s Zwist: Nordische, osteu­ro­päische und baltische Regie­rungen wollen mehr leisten, als die weiter von der NATO-Grenze entfernten Süd- und Weststaaten. Die Unsicher­heitslage wird auch öffentlich debat­tiert. Die Meinungen reichen von Sorge über Abhän­gig­keiten und karge Militär­ka­pa­zi­täten bis hin zur Kritik an der Militarisierung. 

Das Handels­blatt beobachtet eine „Koalition der Unwil­ligen”, die bei Aufrüstung zögert. Das ARD-Europa­ma­gazin (Link!) fasst die Kontro­verse zusammen. Im NDR kommt Henning Vöpel zu Wort: der Direktor des Centrums für Europäische Politik sieht Europa „vertei­di­gungs­tech­nisch blank“. stuttgarter-nachrichten.de rnd.de/politik ardmediathek.de ndr.de 

Europa verurteilt Türkei:

Die Festnahme des aussichts­reichen Opposi­ti­ons­führers und Istan­buler Bürger­meisters Ekrem İmamoğlu hat europaweit die Kritik an der Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan verstärkt. Der geplante Heraus­for­derer des islamis­tisch-konser­va­tiven Staats­ober­hauptes wurde verhaftet. Dies geschah wenige Tage vor der Nominierung zum Spitzen­kan­di­daten der sozial­de­mo­kra­ti­schen Partei CHP.

Die Justiz spricht von Verbin­dungen zu Terro­rismus und organi­sierter Krimi­na­lität. Der türkische Staat hat eine Baufirma İmamoğlus beschlag­nahmt. Inter­na­tional wird die Festnahme als Rückschlag für die türkische Demokratie verur­teilt. Im ganzen Land gibt es Proteste. In Istanbul herrscht Demons­tra­ti­ons­verbot, was die Spannungen weiter verschärft. Online-Angebote wie X, YouTube und Social Media sind in der Türkei nur noch stark einge­schränkt verfügbar. sueddeutsche.de .t‑online.de tagesschau.de 

Ankara weiß ganz genau, dass derzeit weder von der EU noch von den USA irgend­welche ernst­zu­neh­menden Reaktionen kommen werden. – Hürcan Aslı Aksoy von der Stiftung Wissen­schaft und Politik in Berlin (SWP) erwartet von Europa nicht viel. tagesschau.de

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Eher “Hauch des Todes“, als „Liebesgrüße aus Moskau“

Wie von Vielen befürchtet hat sich US-Präsident Donald Trump von seinem russi­schen Kollegen Wladimir Putin einseifen lassen. Nach dem weltweit mit Spannung erwar­teten Telefonat der beiden Oligar­chen­freunde gab man bekannt, dass der Kreml „zunächst“ (für 30 Tage) seine Angriffe gegen die Strom­ver­sorgung der Ukraine stoppen wolle. Ein paar Gefangene sollen auch noch freikommen. Das war’s.

Von dem großmäulig angekün­digten allge­meinen Waffen­still­stand war keine Rede mehr. Dies war als Pfad zu Friedens­ge­sprächen gedacht. In den stark diver­gie­renden Schluss­kom­mu­niqués beider Seiten wurde es nicht erwähnt. Und wie zum Hohne verkündete Moskau, der Putin-Befehl zur Kraft­werks­schonung sei bereits an das Militär weiter­ge­geben worden. Dies geschah nur, um wenige Stunden später erneut ukrai­nische Infra­struktur mit Drohnen und Raketen anzugreifen.

Ich kann sagen, dass dies eine ziemlich typische Putin-Taktik ist. Wir sehen jetzt das wahre Gesicht Putins. – Der finnische Präsident Alexander Stubb macht sich keine Illusionen.

Ein Ende der Kämpfe werde es erst geben, wenn die USA ihre Militär­hilfe an Kyjiw vollständig stoppen, droht Putin. Lange nicht mehr hat ein westlicher Politiker die Lage so drama­tisch falsch einge­schätzt, wie der groooße Donald im Weißen Haus! european.expert n‑tv.de/politik spiegel.de open.spotify.com (Podcast)

Die Welt sei durch das Telefonat „heute ein viel siche­rerer Ort geworden. Histo­risch! Episch!” - Das behauptet Kirill Dmitrijew, Leiter des staat­lichen russi­schen Anlage­fonds (RDIF) und Putins außen­po­li­ti­scher Berater.

Hier Donald, hast Du ein Bonbon. Sag schön Danke. – So sieht es Frauke Niemeyer, Politik­re­dak­teurin bei ntv. n‑tv.de

Bestechungsvorwürfe im EU-Parlament:

Eine neue Affäre um mögliche Korruption von Abgeord­neten erschüttert das Europäische Parlament – angeblich sind bis zu 15 Mandats­träger verwi­ckelt. Die Justiz Belgiens hatte Razzien in 21 Wohnungen und Büros durch­ge­führt, darunter auch bei Assis­tenten. Die Folge: Zwei Dienst­stellen im Parlament wurden versiegelt. Daraufhin erteilte die Volks­ver­tretung allen Lobby­isten des Telekom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zerns Huawei ein Hausverbot.

Der chine­sische Tech-Gigant soll versucht haben, europäische Abgeordnete mittels Bestechung für seine Geschäfts­in­ter­essen zu gewinnen. Huawei-Technik ist politisch umstritten, da sie laut Skeptikern chine­si­scher Spionage dienen könnte. Die Ereig­nisse ähneln dem “Katargate”-Skandal von 2022. Damals wurden EU-Abgeordnete beschuldigt, gegen Zahlungen die Inter­essen von Katar und Marokko vertreten zu haben. Ein Prozess lässt immer noch auf sich warten. heise.de politico.eu 

Estland will EU-Ausschluss Ungarns:

Gegen die Regierung von Viktor Orbán in Budapest sollte ein Verfahren nach Artikel 7 des EU-Vertrags einge­leitet werden. Das Ziel: Das Land aus der Europäi­schen Union auszu­schließen. Das fordert Estlands Außen­mi­nister Margus Tsahkna. Der natio­na­lis­tische EU-Dauer­quer­treiber arbeite syste­ma­tisch gegen die gemein­samen Sicher­heits­in­ter­essen Europas, sagte der liberale Politiker.

Das Fass zum Überlaufen brachte die Brüsseler EU-Ratssitzung vorige Woche. Dabei hatte Orbán mit seinem Veto-Recht die Aufhebung von Sanktionen gegen bestimmte Russen durch­ge­setzt. Die mussten daraufhin von einer Sankti­ons­liste gegen Betei­ligte an der Ukraine-Invasion gestrichen werden. tagesspiegel.de 

Das Brüsseler Imperium versucht, unsere christ­lichen Werte auszu­lö­schen… als Patrioten werden wir zurück­schlagen, zurück­fordern, was uns gehört” – So hetzt Ungarns Viktor Orbán gegen die anderen 26 EU-Mitglieds­staaten twitter.com/PM_ViktorOrban

Keine Lust auf Europa:

Wenn Chinas Präsident Xi Jinping an den 50. Jahrestag der diplo­ma­ti­schen Bezie­hungen zwischen seinem Land und der EU denkt, hat er offen­sichtlich schlechte Laune. Nach unbestä­tigten Meldungen der “Financial Times” (London) hat das Staats­ober­haupt eine Einladung zu einem Jubiläums-Gipfel­treffen in Brüssel abgelehnt. Er schicke „nur“ Premier­mi­nister Li Qiang, hieß es.

Obwohl der Schritt proto­kol­la­risch den Gepflo­gen­heiten normaler Gipfel entspricht, wird die Verwei­gerung zum spezi­ellen Datum als „Brüskierung“ gesehen. Dies wird besonders in der Europäi­schen Union so wahrge­nommen. Die Bezie­hungen zwischen der EU und China sind angespannt. Peking verur­teilt den russi­schen Angriffs­krieg gegen die Ukraine nicht. Gegen­seitige Straf­zölle erschweren den Handel. spiegel.de 

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Kanada – bald Mitglied der EU?

Einige Beobachter hatten beim Antritts­besuch des neuen kanadi­schen Regie­rungs­chefs in Europa das Gefühl, hier trete ein EU-Beitritts­kan­didat auf. Mark Carney ist seit wenigen Tagen der Nachfolger von Justin Trudeau. Er betonte auffällig oft und stark die europäi­schen Wurzeln des nordame­ri­ka­ni­schen Landes.

Damit setzte der 60-jährige tradi­tio­nelle US-Verbündete ein Signal gegen die USA. Deren Präsident Donald Trump hat massive Zölle gegen den Nachbarn verhängt und erklärt, er wolle Kanada zum 51. US-Bundes­staat machen. Wohl nicht zufällig ist eine Umfrage kolpor­tiert worden, wonach 46 % der befragten Kanadier eine EU-Mitglied­schaft befür­worten würden. Das ist aber hypothe­tisch – die EU-Verträge (Artikel 49) legen fest, dass eine EU-Nation ein „europäi­scher Staat“ sein muss. n‑tv.de westernstandard.news 

Kanada ist das europä­ischste aller nicht-europäi­schen Länder und wird immer bereit­stehen, die Sicherheit Europas zu gewähr­leisten. – Kanadas Premier Mark Carney ist ein Trans­at­lan­tiker alter Schule.

„Weißer Tsunami“ überschwappt Europa:

Mit immer raffi­nier­teren Methoden schmuggelt die inter­na­tionale Rausch­gift­mafia mehr und mehr Kokain aus Südamerika in die Europäische Union. Nach Angaben von Polizei und Zollbe­hörden läuft das Geschäft besonders über Contai­ner­schiffe im Hafen von Antwerpen (Belgien). Dieser Hafen gilt als zentraler Umschlag­platz. Auch Hamburg ist ein wichtiges Lieferziel.

Weil die Sicher­heits­vor­keh­rungen im EU-Norden immer strenger werden, weichen die Drogen­banden zunehmend in den Süden des Konti­nents aus. In Spanien soll der Jahres­umsatz inzwi­schen mehr als acht Milli­arden Euro umfassen. Die alarmie­rende Zunahme des Kokain­handels in Europa belastet die Sicher­heitslage. Wegen des steigenden Konsums mit Abhän­gig­keiten und Schäden trifft sie auch die Gesund­heits­systeme. Die Fahnder fordern verstärkte inter­na­tionale Zusam­men­arbeit, um der Flut an weißem Pulver entge­gen­wirken zu können. nordkurier.de  

Europa Wirtschaft

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EU im Banne der US-„Mafia“?

Das handels­po­li­tische Vorgehen des Teams um Präsident Donald Trump gegen Europa animiert manche Medien zu immer härterer Kritik an den radikalen US-Republi­kanern. Von „Mafia-Methoden aus Mar-a-Lago“ schreibt etwa die links­li­berale Frank­furter Rundschau. Auch im eher konser­va­tiven Focus sieht man „Mafia statt Markt­wirt­schaft“.

Trumps „unfass­barer Schutzgeld-Plan“ für Europa schleife „in einem atembe­rau­benden Tempo“ die seit Jahrhun­derten geltenden Regeln des Welthandels, so der Focus. Unter­dessen rechnet die europäische Fleisch­in­dustrie mit steigenden Preisen ihrer Produkte. Grund: Mögliche EU-Gegen­zölle auf US-Sojabohnen könnten das Tierfutter verteuern. fr.de/wirtschaft focus.de/finanzen de.statista.com/infografik 

Vorsicht, Datendiebe!

In Europa gibt es zuneh­mende Bedenken bezüglich der Speicherung sensibler Daten bei US-Cloud-Anbietern. Norwegen und Dänemark haben bereits offizielle Warnungen ausge­sprochen. Denn die recht­liche Lage hinsichtlich des Daten­schutzes in den USA entwi­ckelt sich unsicher. Die deutschen Aufsichts­be­hörden werden wohl in Kürze nachziehen.

Ratschlag der Experten: Unter­nehmen sollten sich darauf vorbe­reiten, ihre Daten­stra­tegie zu überdenken, insbe­sondere durch Verschlüs­se­lungs­tech­no­logien, um daten­schutz­konform zu bleiben. Eine Verschlüs­selung vor dem Cloud-Upload könnte dabei eine Lösung sein. Dies würde die Daten­si­cherheit gewähr­leisten, auch wenn die Speicherung weiterhin in den USA erfolgt. netzpalaver.de

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Europa Zahl der Woche

2,5 cm

2,5 Zenti­meter pro Jahr – das ist das Tempo, mit dem der Eiffelturm in Richtung Nordosten wandert. Verrückt, oder? Aber tatsächlich: Das Wahrzeichen von Paris wird durch die langsame Verschiebung der eurasi­schen Platte verschoben. Wenn auch nicht spürbar. Aber über Jahrhun­derte gesehen verändert sich seine Position messbar!

Europa USA 2025/09

Kristallklar

Seit fünf Jahren kann man die spekta­kuläre Kristall­grotte von Pulpi in Spanien besich­tigen. Die weltweit größte dieser Art war vor über 25 Jahren entdeckt worden. euronews.com

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