Gaza liegt in Trümmern. Und nach dem Krieg – was dann? Die humanitäre Not ist akut, der politische Ausblick düster. Während Israels Regierung eine klare Strategie vermissen lässt, verliert auch die inter­na­tionale Gemein­schaft an Orien­tierung. Wer könnte – oder sollte – Gaza künftig verwalten? Welche Rolle spielen die Menschen vor Ort? Und ist eine freiwillige Umsiedlung denkbar – oder eine gefähr­liche Illusion? – Mein Text analy­siert verschiedene Szenarien – zwischen realpo­li­ti­schem Kalkül, recht­lichen Grenzen und morali­schen Zumutungen.

Israel Gaza Paläs­ti­nenser Umsiedlung

Eine Analyse zwischen Trümmern, Trugschlüssen und tragi­schen Träumen

Von Wolf Achim Wiegand

Hambur­g/­Je­ru­sa­le­m/Gaza-Stadt (waw) – Als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal nach Israel reiste, konnte ich als Rucksack­tourist mit dem israe­li­schen Linienbus noch nach Gaza reinfahren. Aber schon damals – vor über 50 Jahren – war das ein explo­siver Ort. An den staubigen Straßen patrouil­lierten israe­lische Soldaten, Terror­an­schläge grassierten und die Menschen lebten einen Alltag im Unfrieden. 

Mein privater Tagebuch­eintrag (1972)

Aber kurz hinter Gaza schlief ich an der Busend­hal­te­stelle bis zur Weiter­fahrt unter freiem Himmel – unbehelligt. Am nächsten Morgen nahm mich ein israe­li­scher Linienbus weiter mit. Wir fuhren entlang der Route um die Sinai-Halbinsel, die damals noch israe­lisch besetzt, menschenleer, friedlich und touris­tisch ein Niemandsland war. Inzwi­schen: Wir sind viele Anschläge, zwei Großan­griffe auf Israel und unzählige Raketen- und Luftein­griffe weiter… 

Heute – und das galt schon lange vor dem aktuellen Krieg – wirkt Gaza von außen wie ein geopo­li­ti­scher Albtraum in Endlos­schleife. Auf rund 360 einge­zäunten Quadrat­ki­lo­metern, weniger als der Fläche Hamburgs, drängen sich über zwei Millionen Menschen: trauma­ti­siert, einge­kesselt, ohne Perspektive. So wird es beschrieben. Für Menschen wie mich ist der Gazastreifen unzugänglich, Medien können nicht hinein. 

Es ist ein Landstrich, den in Jahrtau­senden verschiedene Dynastien, Reiche und Völkern regiert, zerstört und wieder­be­siedelt haben. Zuletzt regierten die Ägypter den einstigen Handels­platz – bis Israel den Gazastreifen 1967 nach einem Vertei­di­gungs­krieg besetzte. 

Die Rechnung – und kein Plan

Jenseits der apoka­lyp­ti­schen Bilder von Ruinen und Zeltlagern stellt sich die entschei­dende Frage: Welche Zukunft hat Gaza? Und noch dring­licher: Wohin mit den Menschen?

Die Schäden der Zerstörung nach der israe­li­schen Militär­in­ter­vention werden auf über 100 Milli­arden US-Dollar geschätzt. Diese Behauptung stammt vom Hamas-freund­lichen türki­schen Präsi­denten Recep Tayyip Erdoğan. Aktuelle Schät­zungen der Weltbank und der Vereinten Nationen (UN) sind vorsich­tiger: Der letzte gemeinsame spricht von etwa 18,5 Milli­arden US-Dollar. Zusätzlich schätzt die UN-Entwick­lungs­agentur (UNDP) die Gesamt­menge an Trümmern auf etwa 37 Millionen Tonnen – mehr als in der Ukraine. Der Wieder­aufbau könnte bis mindestens 2040 dauern.

Viele inter­na­tionale Stimmen fordern, dass Israel – konkret die Regierung Netan­jahus – für den Wieder­aufbau aufkommen müsse. Schließlich, so das Argument, trage sie die Verant­wortung für die Eskalation nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023: 1.139 Tote, 250 Entführte, 8.700 Verletzte.

Doch diese Sicht­weise blendet zentrale Aspekte aus. Etwa die mehr als 10.000 Raketen. Diese wurden in den vergan­genen Jahren aus Gaza auf israe­li­sches Gebiet abgefeuert. Oft hatten sie kein strate­gi­sches Ziel, aber eine tödliche Absicht.

  • Wer entschädigt die Familien der über 1.200 israe­li­schen Opfer des Hamas-Terrors?
  • Wer entschädigt die Geiseln, die noch immer in Tunneln schmoren – und ihre verzwei­felten Angehörigen?
  • Wer trägt die Last der Zerstörung in israe­li­schen Grenzstädten?

Schuldzuweisungen: ein politisches Patt

Die tatsäch­liche Macht über den Gazastreifen liegt seit Jahren in Teheran. Das Mullah-Régime hat Milli­arden in terro­ris­tische Infra­struk­turen inves­tiert – nicht in wirtschaft­liche Entwicklung. Der Iran bleibt erklärter Todfeind Israels.

Spricht man mit Israelis über Gaza, fällt die Anklage auch auf die arabi­schen Nachbar­staaten. Das israe­lische Außen­mi­nis­terium wirft ihnen vor, den „brutalen Terror­an­schlag“ der Hamas vom 7. Oktober weitgehend zu ignorieren. Zudem würden sie eine korrupte Paläs­ti­nen­sische Autono­mie­be­hörde hofieren. Außerdem hielten sie an der UN-Flücht­lings­or­ga­ni­sation UNRWA fest. Israel spricht dieser Organi­sation wegen mutmaß­licher Terror­un­ter­stützung jede Legiti­mität ab.

All das dient einem Narrativ. So lautet die israe­lische Position. Dieses Narrativ stili­siere Israel pauschal zum Täter. Es mache die Paläs­ti­nenser zum ewigen Opfer. Diese Sicht­weise wälze jede Verant­wortung auf andere ab.

Der Nahe Osten ist wie ein Essen – entweder du stehst auf der Gäste­liste oder du bist auf der Speise­karte. Es ist leicht, von der Gäste­liste zu fallen, aber schwer, von der Speise­karte herun­ter­zu­kommen. – Tom Burke, US-Botschafter in der Türkei und Sonder­ge­sandter für Syrien.

Tatsächlich agiert die Hamas längst wie ein Staat im Staate. Sie unter­drückt Opposition und Wahlen. Außerdem zweck­ent­fremdet sie humanitäre Hilfe. Und sie feuert aus zivilen Wohnge­bieten. Während­dessen leidet die Bevöl­kerung zwischen israe­li­scher Militär­macht und islamis­ti­schem Extre­mismus. Das ist eine bittere Realität. Es ist auch Ausdruck eines politi­schen Vakuums, das niemand zu füllen fähig oder bereit zu sein erscheint.

Umsiedlung – humanitäre Idee oder zynisches Manöver?

In Gaza wird Hass auf Juden in Schul­bü­chern gelehrt. Zudem wird Gewalt gegen Israel als Tugend vermittelt. Kann so eine Gesell­schaft “umdenken”?

Immer wieder taucht in diplo­ma­ti­schen Kreisen die Idee einer „Umsiedlung“ auf. Menschen aus Gaza könnten in Ägypten, Jordanien oder sogar Europa ein neues Leben beginnen. Auch Ex-Präsident Donald Trump warb für diese Vision – Gaza als zukünf­tiger Ort blühender Landschaften, weit entfernt vom heutigen Elend.

Artikel 49 der Vierten Genfer Konvention verbietet es einer Besat­zungs­macht ausdrücklich, eine Bevöl­kerung zwangs­weise umzusiedeln. Doch einige Juristen argumen­tieren: Eine temporäre Evaku­ierung der Zivil­be­völ­kerung aus Gaza könne unter bestimmten Umständen nicht nur zulässig sein. Sie sei sogar geboten, wenn der Schutz von Menschen­leben auf andere Weise nicht mehr gewähr­leistet ist (siehe Video unten, Brooke Goldstein). 

Genau das sei hier der Fall: Die Hamas missbrauche die eigene Bevöl­kerung als Schutz­schilde. Sie rekru­tiere Kinder­sol­daten. Außerdem tarne sie Kämpfer als Zivilisten.

Für viele Palästinenser: Identitätsverlust statt Erlösung

Gleich­zeitig vertreten israe­lische Rechts­extre­misten und Siedler­kreis eine radikale Gegen­po­sition. Sie rekla­mieren ein „Rückkehr­recht“ für Juden nach Gaza. Dieser Anspruch wird moralisch mit dem Argument unter­mauert, das Gebiet dürfe nicht länger „judenrein“ bleiben. Eine biblisch begründete Logik, die im modernen Völker­recht wenig Bestand hat.

Für viele Paläs­ti­nenser wiederum wäre eine Umsiedlung keine Rettung, sondern nach ihrer Empfindung wäre es ein kollek­tiver Identi­täts­verlust. Das behaupten jeden­falls die tonan­ge­benden Stimmen im Gazastreifen. Sie sagen, die Menschen würden durch Umsiedlung endgültig ihrer “Heimat” beraubt – und ihrer “Geschichte”. Wider­sprüchlich rekla­mieren sie zugleich Israels Staats­gebiet als Heimat. 

Gaza: Scene at a market - created by AR
Bild: KI

Tatsächlich liegen die Meinungen der Menschen im Gazastreifen im Dunklen. Seriöse Umfragen gibt es ebenso wenig, wie politische Willens­bildung. Die Menschen werden in einem global einzig­ar­tigen Status quo gehalten. Nirgendwo sonst auf der Welt wird ein Flücht­lings­status über Genera­tionen hinweg vererbt. Die israel­feindlich dominierten Vereinten Nationen tragen dazu bei. Sie versprechen den Menschen ein völlig unrea­lis­tisch erschei­nendes „Rückkehr­recht“.

Verwaltung neu denken – und neu verteilen?

Israel hat offiziell keinen Nachkriegsplan für Gaza vorgelegt. Kritiker werten das als Ausdruck von Konzept­lo­sigkeit. Doch hinter der Zurück­haltung könnten sicherheits‑, diplo­matie- und innen­po­li­tische Erwägungen stehen. Eine offene gesell­schaft­liche Debatte über Szenarien könnte die strate­gische Flexi­bi­lität des meinungs- und diskus­si­ons­freu­digen Israels einschränken. Es wäre eine Gefahr für das fragile innen­po­li­tische Gleich­ge­wicht der Regierung Netanjahu.

Israe­lische Medien berich­teten kürzlich über ein angeblich durch­ge­si­ckertes Regie­rungs­do­kument. Demnach wird intern durchaus über eine neue politische Aufteilung Gazas nach dem Fall des Hamas-Regimes nachgedacht:

  • Zwangs­um­siedlung der Bevöl­kerung: Diese bevor­zugte Option sieht vor, die gesamte paläs­ti­nen­sische Bevöl­kerung des Gazastreifens dauerhaft in den Norden der Sinai-Halbinsel in Ägypten umzusiedeln. Dazu sollen zunächst Zeltstädte errichtet und später perma­nente Siedlungen aufgebaut werden. Eine mehrere Kilometer breite “sterile Zone” innerhalb Ägyptens soll verhindern, dass die Menschen in die Nähe der israe­li­schen Grenze zurückkehren. 
  • Übertragung der Kontrolle an die Paläs­ti­nen­sische Autono­mie­be­hörde (PA): Diese Option würde der PA die Verwaltung des Gazastreifens überlassen. Das Dokument lehnt diese Möglichkeit jedoch ab. Es wird als “beispiel­loser Sieg der paläs­ti­nen­si­schen Natio­nal­be­wegung” angesehen. Diese Situation könne die Sicherheit Israels gefährden.
  • Etablierung einer lokalen arabi­schen Verwaltung durch Einrichtung einer arabi­schen Regierung durch verblei­bende Gazaner. Diese Selbst­ver­waltung könnte sich auf paläs­ti­nen­sische Clans stützen – unter israe­li­scher Sicher­heits­auf­sicht. Auch diese Option wird im Dokument als unprak­ti­kabel betrachtet.

Gaza weiter nur den Arabern?

Gaza sich wieder vollständig sich selbst zu überlassen, das können sich in Israel aber Viele nicht mehr vorstellen. Die national zugefügten Wunden des Massakers vom 23. Oktober 2023 und die seitdem anhal­tende Geisel­nahme haben dies unmöglich gemacht. Man darf nicht vergessen:

Der Gazastreifen befand sich ja schon 20 Jahre lang in paläs­ti­nen­si­scher Eigen­ver­ant­wortung. Israel zog sich im Jahr 2005 im Rahmen des „Abkop­pe­lungs­plans“ (Disen­ga­gement Plan) vollständig aus dem besetzten Gebiet zurück. Es begann am 15. August 2005 unter Premier­mi­nister Ariel Scharon mit der zwangs­weisen Evaku­ierung von 21 israe­li­schen Siedlungen im Gazastreifen. Das ist bis heute ein natio­nales Trauma.

Israe­lische Soldaten zwangs­eva­ku­ieren jüdische Gaza-Siedler / Foto: israelnetz.com

Am 12. September 2005 verließen die letzten israe­li­schen Soldaten und damit der letzte Jude den Gazastreifen. Es endete die 38-jährige militä­rische Präsenz Israels in diesem Gebiet. Doch die Hamas nutzte die neue Autonomie nicht für den Aufbau eines funktio­nie­renden Gemein­wesens, wie es geplant war. Statt­dessen führte sie einen langjäh­rigen Terror­krieg gegen Israel. Seit 2007 herrscht die Miliz politisch über den Gazastreifen. “Schtachim tmurat Schalom“ – Land für Frieden … diese Formel erwies sich als Fehlkalkulation.

Wer will Gaza überhaupt regieren?

Die politische Leerstelle heute ist offen­sichtlich – und sie wird kaum stabil gefüllt werden können. Weder Israel noch das einst zuständige Ägypten drängen auf eine Rückkehr als Kontroll­macht. Auch andere arabische Staaten halten sich zurück, insbe­sondere mit Umsied­lungs­plänen. Sie haben Furcht vor paläs­ti­nen­sisch initi­ierter Insta­bi­lität auf dem eigenen Staats­gebiet und haben mangelndes Vertrauen in eine erfolg­reiche Integration. Länder wie Jordanien und Libanon haben durch sie bereits bittere blutige Gewalt durchlebt.

Die Paläs­ti­nen­sische Autono­mie­be­hörde (PA) wiederum hat mit sich selbst genug zu tun. Im Westjor­danland bröckelt ihre Autorität – in Gaza ist sie kaum existent. Eine Rückkehr in den Küsten­streifen würde ihre ohnehin schwache Legiti­mation weiter untergraben.

Und die inter­na­tionale Gemein­schaft? Sie fordert aktuell lautstark Frieden und einen Wieder­aufbau Gazas – bleibt aber vage, wenn es um die politische Verant­wortung geht. Auch die oft und gerne beschworene Zwei-Staaten-Lösung wirkt mittler­weile wie ein Mantra ohne politische Substanz. Niemand vor Ort – weder auf israe­li­scher noch auf der Seite von Gaza – sieht sie ernsthaft als realis­ti­schen Ausweg.

Die Berli­nerin und langjährige Schau­bühne-Schau­spie­lerin Sarah Maria Sander hat sich als Bloggerin der täglichen Bericht­erstattung aus Israel verschrieben

Sicherheit – In Europa normal, in Nahost die Ausnahme

Was Gaza braucht, sind keine ideolo­gi­schen Pläne oder geopo­li­ti­schen Planspiele. Es braucht einen realis­ti­schen Masterplan: Wieder­aufbau der Infra­struktur, Bildungs­in­itia­tiven, wirtschaft­liche Perspek­tiven – und eine glaub­würdige politische Einbindung. Zentral dabei: Weder die Hamas noch eine kollektive Bestrafung der Zivil­be­völ­kerung dürfen Teil dieser Zukunft sein.

Gleich­zeitig muss Israels Sicher­heits­be­dürfnis garan­tiert bleiben. Für das kleine Land ist jeder größere Angriff poten­ziell existenz­be­drohend. Eine Niederlage wäre mehr als ein Rückschritt – sie wäre ein natio­nales Trauma. Wer jetzt mit Sanktionen gegen Israel droht, wie Frank­reichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Labour-Chef Keir Starmer oder Kanadas Nr. 1 Mark Carney, stärkt am Ende vor allem die Hardliner in Jerusalem.

„Masada darf nie wieder fallen“ – dieser Satz ist in Israel mehr als eine histo­rische Reminiszenz. Die Felsen­festung Masada war im Jahr 73 n. Chr. der letzte Zufluchtsort jüdischer Rebellen, die den Selbstmord dem römischen Zugriff vorzogen. Heute ist Masada Symbol und Programm zugleich: Ein junger Staat auf altem Boden, der gelernt hat, dass er sich nur auf sich selbst verlassen kann.

Israel ist keine Drittligamacht. 

Israel könnte sich mittel­fristig wohl selbst vertei­digen. Im schlimmsten Fall könnte es sogar spürbare Gegen­sank­tionen gegen den Westen ankurbeln. Wirtschaftlich, sicher­heits­po­li­tisch, diplo­ma­tisch. Schließlich ist Israel ein Weltakteur etwa bei Cyber­se­curity, Drohnen­tech­no­logie, Militär­technik und Wasserwirtschaft.

Israel ist in zentralen Techno­logien kein Bittsteller, sondern Lieferant für Europa

Fazit: Menschen Schlüssel zur Lösung …

… aber derzeit ist die Lage verfahren

Die Menschen in Gaza sind Figuren auf dem geopo­li­ti­schen Schach­brett – sie werden von den Inter­essen Irans, Israels, Katars und anderer Mächte verschoben. Dabei sind sie – wie die Israelis – mehr als nur Betroffene: Sie sind Teil der Lösung. Ohne ihre Betei­ligung wird es keinen Ausweg geben. Mit ihnen vielleicht eine Zukunft. Voraus­ge­setzt, man lässt sie wirklich frei wählen – über ihr Leben, ihre Perspek­tiven, ihr Morgen.

Die Wahrheit ist bitter: Gaza ist zu einem geopo­li­ti­schen Niemandsland geworden. Es ist ein Ort zwischen Hoffnungs­lo­sigkeit und Symbolik. Es liegt zwischen Märty­rerkult und Mauerwerk. Und solange niemand Verant­wortung übernehmen will, bleibt der Status quo zementiert.

Zu meinen Lebzeiten wird Gaza kaum je wieder ein Ort sein, durch den man – wie ich einst – als Tourist spazieren kann. Zu tief sind die Wunden, zu verkrustet die Fronten.

Und dennoch: Jeder Frieden beginnt mit einem Gedanken, der heute noch utopisch wirkt – und morgen vielleicht die einzige Hoffnung ist.

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Nikki Haley war UN-Botschaf­terin in der Amtszeit Trump I. Sie kandi­dierte als erfolg­reichste aller Heraus­for­derer gegen ihn als Präsi­dent­schafts­kan­di­datin der Republi­kaner (2024).
Einat Wilf ist Zionistin, Feministin und Atheistin. Sie sagt: Die Paläs­ti­nenser sind ein fähiges Volk, wie sie im Raketen- und Tunnelbau gezeigt haben. Würden Sie ihre Ideologie aufgeben und ihre Fähig­keiten konstruktiv nutzen, dann wären sie fein raus. 
Douglas Murray ist Bestsel­ler­autor und Kolumnist. Er sagt: Wenn die jungen Leute in Gaza nicht mehr damit aufwachsen, dass die Auslö­schung von Juden der Lebenssinn ist, hat Gaza Zukunft.
Brooke Goldstein ist Anwältin, Filme­ma­cherin, Kommen­ta­torin und Aktivistin. Sie sagt: Die Umsiedlung der Menschen in Gaza ist zu ihrem eigenen Schutz nötig. Sie müssten aber später jederzeit wieder zurück­kehren können.

Vereinzelt sind Stimmen von Einwohnern Gazas zu hören, die liebend gerne auswandern wollen. Vor allem Jüngere. Die Hamas nennt das Verrat und verfolgt solche Regungen. 

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🫵 Wie könnte der Hass zwischen Israelis und den Menschen in Gaza aufhören – irgendeine Idee? Schreibe gerne unten in die Kommentare: ⤵️


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