🇪🇺 AUSGEWÄHLTE NEWS AUS UND ÜBER EUROPA

Von WOLF ACHIM WIEGAND

Was hat Europa vergangene Woche an- und umgetrieben? 

Am heutigen 24. Februar 2023 ist der Jahrestag der russi­schen Invasion in die Ukraine. Das Thema steht weiter ganz vorne auf der europäi­schen Agenda. Mit dem symbol­träch­tigen Besuch US-Präsident Bidens in Kiew begann die Woche. Sie endet mit dem Gedenken an den Konflikt, den so vor einem Jahr fast kein Politiker in den 27 EU-Haupt­städten erwartet hätte. Für Viele dennoch ein Aufreger ist das TikTok-Verbot bei der EU-Kommission. Dass die EU im Kaukasus an einer Deeska­la­ti­ons­mission beteiligt ist, das geht angesichts der großen Schlag­zeilen völlig unter.

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🇪🇺🇺🇦 EU-Schutz für Ukraine-Flüchtlinge:

Am Jahrestag der russi­schen Invasion in die Ukraine gedenkt Europa der vielen Opfer Putin’scher Aggression: Tote, Verletzte und Trauma­ti­sierte sowie Geflüchtete. Die vom öster­rei­chi­schen Migra­ti­ons­for­scher Gerald Knaus geleitete Denkfabrik European Stability Initiative (ESI) rechnet vor: Mehr als 4,6 Millionen Ukrainer haben seit dem Angriff am 24.02.2022 in den europäi­schen Demokratien um vorüber­ge­henden Schutz ersucht. Damit hat die EU im Jahre 2022 mehr Flücht­linge in einem Jahr aufge­nommen als jeder andere Kontinent. Die Tsche­chische Republik und Polen sind laut Pro-Kopf-Zahl am großzü­gigsten, es sind mehr als vier Prozent ihrer Bevöl­kerung. Insgesamt spielt sich derzeit die größte Flücht­lings­be­wegung in Europa seit den 1940er Jahren ab – nicht gezählt Millionen Binnen­ver­triebene. esiweb.org

„Ich möchte im Namen von unserem Militär sagen: 1000-mal Danke. Die Soldaten sind überrascht, wie gut es ist. Jeder Schuss ein Treffer. Dieses System hat viele Leben auf unserem Boden gerettet.“

Wladimir Klitschko über das gelie­ferte deutsche Flugab­wehr­system Iris‑T. Der ehemalige Hamburger und Ex-Boxwelt­meister ist Bürger­meister von Kyïv. rnd.de

🇪🇺🇷🇺 Lügen, FakeNews, Desinformation:

„Der ständige Strom von Lügen aus dem Kreml geht auch heute unver­mindert weiter.“ Das stellt das Strate­gische Kommu­ni­ka­ti­onsteam Ost des Europäi­schen Auswär­tigen Dienstes (EEAS) der EU fest, das Kreml-Desin­for­ma­tionen in 15 Sprachen analy­siert. Besonders im russi­schen Faden­kreuz stünden führende EU-Persön­lich­keiten, etwa Chefdi­plomat Josep Borrell. Zuletzt sei sein Redebeitrag auf der Münchner Sicher­heits­kon­ferenz absichtlich falsch darge­stellt und in weltweite Infor­ma­ti­ons­kanäle einge­speist worden. Zur Kreml-Desin­for­ma­tionen gehöre auch die Behauptung, die EU wolle die Redefreiheit einschränken. euvsdisinfo.eu

🇪🇺🇷🇺🇺🇦 Sammlung des Grauens:

Mindestens 71.000 russische Kriegs­ver­brechen in der Ukraine und über 200.000 Verdachts­fälle soll eine Datenbank enthalten, mit der die europäische Justiz­be­hörde Eurojust die Ermitt­lungen über Gräuel­taten der Besatzer unter­stützt. Den Opfern „dieser entsetz­lichen Verbrechen“ solle Gerech­tigkeit wider­fahren, verspricht Eurojust-Präsident Ladislav Hamran. Ob Wladimir Putin persönlich als russi­scher Oberbe­fehls­haber verant­wortlich gemacht werden kann, ist offen. rnd.de

🇨🇳🇪🇺 TikTok bitte löschen!

Mädchen guckt tikTok auf Handy Ukraine

Die 32.000 Beschäf­tigten der Europäi­schen Kommission müssen die App TikTok auf ihrem Handy bis zum 15. März löschen – auf dem Dienst­te­lefon sowie und auf dem privaten unter Umständen auch. Mit dieser Anweisung reagiert die Behörde auf Sicher­heits­be­denken. Die weltweit hochpo­puläre chine­sische Kurzvideo-Anwendung überträgt womöglich Daten nach Peking. Die Maßnahme sei vorläufig und werde regel­mäßig überprüft, so die EU. Der FDP-Europa­ab­ge­ordnete Moritz Körner fordert die deutschen Behörden indessen auf, der EU „so schnell wie möglich“ zu folgen. TikTok spricht von einem „Missver­ständnis“.

🇪🇺🇷🇺🇭🇺 Ungarn steht im Weg:

Vergeblich haben die Brüsseler Botschafter der 27 EU-Mitglieds­länder gestern Nachmittag erneut versucht, das 10. Sankti­ons­paket gegen Russland zu schnüren. Die EU-Regie­rungs­chefs hatten es am Montag halbver­packt gelassen, weil – mal wieder – Ungarns starker Mann Viktor Orbán blockierte. Die Diplo­maten sollen verschärfte Maßnahmen gegen den russi­schen Finanz- und Handels­sektor sowie bestimmte Personen rund um Präsident Wladimir Putin bis Freitag eintüten. Doch Budapest verlangt unter anderem, vier Namen von der Liste zu streichen. „Ungarn ist praktisch zu Putins Saboteur geworden,“ kommen­tiert ein Insider. https://www.msn.com/de

„Um dem Völker­recht zum Durch­bruch zu verhelfen, brauchen wir einen langen Atem.“ 

Josep Borrell, EU-Chefdi­plomat

🇪🇺🇸🇳🇳🇪🇲🇦 Migrantenabschreckung im Dunkel: 

Wie Sisyphus versucht die Europäische Union (EU) seit Jahren, Menschen davon abzuhalten, ohne Geneh­migung einzu­reisen – weitgehend erfolglos. Vor der Öffent­lichkeit verborgene Pläne sehen nun vor, schon außerhalb der Außen­grenzen wirkungs­volle Barrieren gegen illegale Migranten aufzu­bauen – etwa in Afrika. Doch die Versuche zur “Exter­na­li­sierung” durch Koope­ration mit Nicht-EU-Staaten – wie Senegal, Niger und Marokko (aber auch auf dem Balkan) – verlaufen schleppend, geheim­nisvoll und ohne parla­men­ta­rische Kontrolle. Journa­listen haben eine im Dunkel liegende Abmachung mit Marokko aufge­spürt und verlangen von der EU volle Trans­parenz über das, was sie da so treibt. euobserver.com

🇬🇧 Briten bangen um Armypower: 

In Großbri­tannien ist eine Diskussion um die Waffen­hilfen an die Ukraine entbrannt. Parla­ments­kreise kolpor­tieren, die großzü­gigen Panzer­lie­fe­rungen an Kiew kosteten die Royal Army 25–30 % Verlust an “opera­tiven Mitteln”. General­leutnant Robert McGowan, Chef des Vertei­di­gungs­stabs für Finanz­fragen, hat das bei einer Anhörung im Vertei­di­gungs­aus­schuss zwar bestritten. Dennoch befürchten Skeptiker, die Armee­fä­hig­keiten würden durch das Verschenken von Waffen­sys­temen zu stark vermindert. Denn die Soldaten Ihrer Majestät König Charles III. litten ohnehin an Beschaf­fungsstau, Technik­pro­blemen und Streit mit der Industrie sowie an überhöhten Ausgaben und Einsatz­pro­blemen. breakingdefense.com

🇨🇳🇪🇺 Matte Chineseneinkäufer:

Die Kauflaune chine­si­scher Konzerne in Europa hat unter der Corona-Pandemie gelitten. Laut einer Berater­studie ist die Zahl der Firmen­käufe von 155 (2021) auf 139 (2022) zurück­ge­gangen. Doch nicht nur Lockdowns, Liefer­ket­ten­pro­bleme und Virus­ri­siken erklären die Mattigkeit. Wirken tut offenbar auch politi­scher Gegenwind gegen das Vordringen macht­be­wusster Geschäfts­leute mit Peking-Connection. msn.com/de

🇪🇺🚬 Letzte Generation des Tabaks:

Tobacco pipe png sticker object ukraine

Wer das Gesund­heits­risiko durch rauch‑, kau- und schnupfbare Blätter für zu hoch hält, kann jetzt bei der ersten EU-weiten Anti-Tabak-Bürger­initiative unter­schreiben. Sie fordert ein Verkaufs­verbot an Bürge­rinnen und Bürger ab Geburts­jahrgang 2010, „damit bis 2028 die erste tabak­freie europäische Generation heran­wächst.“ eci.ec.europa.eu 

🇪🇺🔋 CO2 richtig teuer: 

Der Preis für Emissi­ons­zer­ti­fikate auf dem Kohlen­stoff­markt der Europäi­schen Union hat zum ersten Mal die Marke von 100 Euro pro Tonne erreicht. Branchen­be­ob­achter werten das als „Meilen­stein“. Die Zahl spiegelt die gestie­genen Kosten, die Fabriken und Kraft­werke pro Tonne zahlen müssen, wenn sie die Umwelt verschmutzen. Auslöser für den Rekord­preis bei CO2-Ausstoß ist der aktuell hohe Energie­bedarf. Einzelne EU-Mitglieds­staaten fordern nun von der EU, die Preis­spitzen zu kappen. Damit bahnt sich neuer Streit um das zentrale EU-Instrument zur kosten­ef­fi­zi­enten Vermin­derung von Treib­haus­gas­emis­sionen an. wienerzeitung.at

🇪🇺💰 Kampf den Geldwaschmaschinen? 

Von Frankfurt am Main aus soll künftig die Umwandlung illegaler Geldströme in gesetz­liche europäische Zahlungs­mittel und Besitz wie Immobilien bekämpft werden. Jeden­falls, wenn es nach dem Willen der Bundes­re­gierung geht. Denn Deutschland bewirbt sich um den Sitz der europäi­schen Anti-Geldwä­sche­be­hörde. Vor diesem Hinter­grund ist es inter­essant zu wissen, dass ausge­rechnet Deutschland als Paradies für dunkle Sauber­macher gilt – rund 100 Milli­arden schmutzige Euro werden schät­zungs­weise jedes Jahr hier “aufbe­reitet”, zeigt ein ZDF-Enthül­lungsfilm. www.amla-frankfurt.eu (Bewerbung) zdf.de (Film)

🇨🇳 Gefahr durch China-Nationalismus: 

Einer der besten europäi­schen China-Kenner hält trotz des Überwa­chungs­staates „heftige politische Ausschläge“ in der Volks­re­publik für möglich. Laut Chris Patten, Ex-Gouverneur von Hongkong und einstiger EU-Außen­kom­missar, sei Präsident Xi Jinping zwar fest entschlossen, seine Kommu­nis­ti­schen Partei fest zu führen. Es bleibe jedoch unklar, wie er mit politi­schen Problemen umgehen wird, die das verlang­samte Wirtschafts­wachstum auslöst. „Es ist zu befürchten, dass er natio­na­lis­ti­schen Eifer schüren wird – zum Beispiel durch militä­rische Maßnahmen gegen Taiwan.“ project-syndicate.org

„Xi hat die politi­schen Fehler begangen, die wahrschein­licher werden, wenn ein Staats­ober­haupt über jede Kritik erhaben scheint“ 

Chris Patten, Ex-Gouverneur von Hongkong und einstiger EU-Außenkommissar

🇬🇧 Gewerkschaftsfuror gegen Britenpläne: 

Scharfe Kritik an Plänen der konser­va­tiven Regierung in London zur Änderung der Streik­ge­setze kommt aus den Reihen des Europäi­schen Gewerk­schafts­bundes (ETUC). Das Verei­nigte König­reich entferne sich von demokra­ti­schen Normen. Schon jetzt habe es „die drako­nischsten gewerk­schafts­feind­lichen Gesetze in der demokra­ti­schen Welt“. Damit reagieren die Arbeit­neh­mer­ver­treter auf einen Geset­zestext, der sicher­stellen soll, dass bei Streiks bestimmte öffent­liche Dienste wie Schulen, ÖPNV oder Gesund­heits­ein­rich­tungen ein Mindestmaß an Diensten anbieten müssen. politics.co.uk

🇺🇦🇺🇸 Biden in Kyïv – Reaktionen: 

Der spekta­kuläre Überra­schungs­besuch von Joe Biden in Kyïv kurz vor dem Jahrestag der russi­schen Ukraine-Invasion hat in sozialen Medien mannig­fal­tiges Zwitschern ausgelöst. Der US-Präsident war – nach zehnstün­diger Zugfahrt – mit seinem Kollegen Wolodymyr Selenskyj bei Luftalarm durch die Haupt­stadt spaziert. „Das macht Weltge­schichte,“ prophe­zeite der öster­rei­chische Top-Journalist Thomas Mayer. „Biden ist der beste Potus meines Lebens,“ fand Publizist Erik Høgh-Sørensen (Dänemark). Es gab auch Sarkasmus: „Biden hat den Secret Service und reist nach Kyjiw, Putin hat einen langen Tisch und muss bei Lieferando bestellen,“ beobachtete Twitter­nutzer @stefakaole. +++ Wie die Geheim­reise gelang: nzz.ch

🇪🇺🇷🇺 EU-Russlandsanktionen auf Wiedervorlage:

Während US-Präsident Joe Biden in Kyïv spazierging, bearbei­teten die EU-Außen­mi­nister in Brüssel die Brot- und-Butter-Themen. Garri Kasparow war zu Beginn ihr Frühstücksgast. Der im US-Exil lebende Ex-Schach­welt­meister und unerbitt­liche Anti-Putin-Aktivist sagte: „Für einen ukrai­ni­schen Sieg ist keine Anstrengung zu hoch.” Trotz der Mahnung: Die Top-Politiker einigten sich vorerst nicht auf das neue Sankti­ons­paket der EU-Kommission gegen Russland. Die EU-Botschafter sollen bis Freitag eine Einigung finden. Indessen wurden die Sanktionen gegen Myanmar verschärft, ebenso gegen iranische Richter, Gefäng­nis­di­rek­toren und Minister. zeit.de

“Der Sinn der modernen Propa­ganda besteht nicht nur darin, falsch zu infor­mieren oder eine Agenda durch­zu­setzen. Es geht darum, kriti­sches Denken zu erschöpfen, die Wahrheit zu vernichten.” 

Garri Kasparow, Exilierter Ex-Schach­welt­meister und harter Putingegner

🇷🇺🇳🇱 Nordsee im Visier von Putin:

Die für Schiff­fahrt und Ölindustrie lebens­wichtige Nordsee könnte ein Ziel russi­scher Aggres­sionen werden. Das ist die Befürchtung der nieder­län­di­schen Geheim­dienste. Man habe erstmals bemerkt, dass Russland die Region syste­ma­tisch kartiere. Speziell das Energie­system in der Nordsee werde ausge­späht. msn.com

🇪🇺🇵🇱💶 Bekommt Polen den Euro?

Sollte die natio­nal­kon­ser­vative Partei Recht und Gerech­tigkeit (PiS) von Jarosław Kaczyński im November die Wahlen verlieren und in Warschau gemäßigte Kräfte an die Regierung kommen, könnte Polen den Euro als Währung einführen. Das erwarten Beobachter. Die Abschaffung des Złoty würde die Eurozone um eine der größten Volks­wirt­schaften Europas erweitern. Vorigen Monat war EU-Mitglied Kroatien beigetreten. Bulgarien hofft, im nächsten Jahr dazustoßen zu können. euobserver.com

🇪🇺🇦🇲🇦🇿 EU im Kaukasus aktiv: 

Unter deutscher Betei­ligung hat die Europäische Union eine zweijährige zivile Überwa­chungs­mission an der Grenze zwischen den verfein­deten Staaten Armenien und Aserbai­dschan aufge­nommen. Daran nehmen Polizisten teil. Ziel ist es, die Region zu stabi­li­sieren und Grund­lagen für eine Norma­li­sierung zu schaffen. Zwischen den beiden Ländern herrscht ein Waffen­still­stand. Voriges Jahr waren aserbai­dscha­nische Truppen auf armeni­sches Terri­torium vor gestoßen, was zu über hundert Gefal­lenen und zur Flucht Tausender Menschen führte, ohne dass Truppen der armeni­schen Schutz­macht Russland einge­griffen hätten. bundesregierung.de

🇪🇺👨🏻‍⚖️🇭🇺 Cannabis – ein Fall fürs EU-Gericht: 

Die Regierung von Ungarn berauscht sich an ihrer Weigerung, Produkte aus der weiblichen Hanfpflanze (CBD) als Lebens­mittel einzu­stufen. Damit wider­setzt sie sich einem Mehrheits­be­schluss der Europäi­schen Union, die wiederum einer Empfehlung der Weltge­sund­heits­or­ga­ni­sation (WHO) folgt. Ungarn habe kein Recht auf natio­nalen Alleingang, sondern müsse europa­weite Regelungen anerkennen, sagt die EU-Kommission und hat die Regierung in Budapest vor dem europäi­schen Gerichtshof (EuGH) verklagt. Der Schritt, Cannabis und Canna­bisharz nicht mehr als Betäu­bungs­mittel einzu­stufen, sondern segens­reiche medizi­nische Wirkungen anzuer­kennen, gilt als weltweite histo­rische Wende. krautinvest.de

🇺🇦🇪🇺🇷🇺 Ukrainehilfe ist EU-Prio:

„Das erste und wichtigste, was ein geopo­li­ti­sches Europa derzeit tun muss, ist die Ukraine mit Waffen zu versorgen.“ Das hat EU-Chefdi­plomat Josep Borrell am Wochenende auf der Münchner Sicher­heits­kon­ferenz unter­strichen. Den Beweis für die Richtigkeit seiner Aussage kann der Spanier heute antreten. In Brüssel treffen sich ab 9.30 Uhr die EU-Außen­mi­nister zum Austausch mit ihrem ukrai­ni­schen Kollegen Dmytro Kuleba. Anschließend geht es um das Thema Afgha­nistan, den Iran und die weltweite Klima- und Energie­di­plo­matie. zeit.de

🇺🇦 Zitat der Woche

“Die Ukrainer erhalten viel Beifall, aber nicht genug Munition. Sie brauchen weniger Beifall und mehr Waffen.” 

Josep Borrell, EU-Außen­be­auf­tragter, laut kyivIn­de­pendent

🇨🇳🇪🇺 TikTok knickt ein:

Das umstrittene chine­sische Social-Media-Unter­nehmen TikTok wird zwei weitere Rechen­zentren in Europa eröffnen. Das soll Bedenken der EU-Kommission hinsichtlich der Sicherheit von Nutzer­daten zerstreuen. Kritiker verdäch­tigen die Kurzvi­deo­plattform persön­liche Nutzer­daten auszu­lesen. Damit sei ein Missbrauch durch die weltweit um Einfluss ringende Kommu­nis­tische Partei Chinas möglich. Die TikTok-Daten­spei­cherung solle in Irland und den Nieder­landen statt­finden, verlautet aus der Mutter­firma ByteDance. edition.cnn.com

🇪🇺🇺🇸 Europa braucht mehr Macht: 

Der Angriffs­krieg des EU-Nachbarn Russland hat, wie durch ein Brennglas, offenbart, wie begrenzt der Einfluss der Europäi­schen Union weltpo­li­tisch ist. Analysten sind sich einig: Wir sind abhängig von den Sicher­heits­leis­tungen der USA. Deshalb müssen wir „endlich mehr und besser in eigene Sicher­heits- und Vertei­digung inves­tieren und Fragmen­tierung überwinden,“ schlägt Sicher­heits­expertin Jana Puglierin vor. handelsblatt.com


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