🚨 Unter starkem Druck der USA hat Israel offen­sichtlich zugestimmt, etwa 1.000 Terro­risten freizu­lassen, den Kampf gegen Hamas vorüber­gehend einzu­stellen und den größten Teil des Gazastreifens zu verlassen. Dafür dürfen 33 Geiseln (von 98) zurück­kommen. Von denen sollen nur 23 am Leben und zehn tot sein. Ich kann mir keinen schlech­teren Deal vorstellen 😔

Geiseldeal Israel Hamas

Von Wolf Achim Wiegand

Geiseldeal Israel Hamas

Hamburg / Jerusalem / Gaza-Stadt (waw) – Die Welt versteht den Nahen Osten und Israel immer noch nicht. Anders ist es nicht erklärbar, dass westliche Staats­ver­treter das Geisel- und Waffen­still­stands­ab­kommen zwischen dem Staat Israel und den Hamas-Terro­risten in höchsten Tönen loben. Und das, obwohl nicht einmal ein kleinster Fitzel des durch­ge­si­ckerten Paktes umgesetzt ist. Und obwohl die monströsen Verbrecher in letzter Minute noch neue Bedin­gungen stellen.

Viele EU-Politiker fühlten sich bemüßigt, bereits Minuten nach den ersten Meldungen gebets­müh­len­artig die unselige “Zweistaa­ten­lösung” einzu­fordern. Die will aber keiner der Betrof­fenen. Und sie hat auch nichts mit dem aktuellen Deal zu tun , der die Namen von 33 bemit­lei­dens­werten Menschen nennt. 

Ihre Liebsten werden die wohl psychisch und physisch zerstörten Menschen nach nach endlosen fast 500 Tagen Einker­kerei zurück­be­kommen – ob tot oder lebendig, das verrät die grausame Hamas nicht. Im Gegenzug muss Israel 1.000 Terror­straf­täter freilassen. Darunter sind 110 lebens­länglich verur­teilte Häftlinge. Dennoch: Weitere 65 Geiseln verbleiben bei den brutalen Hamas-Kidnappern. Tot? Lebendig? Die Bluthunde im angeb­lichen Namen Allahs halten das geheim.

Die Todes­bringer aus dem Gazastreifen haben über den Deal gejubelt, wie die Staats­leute im Westen. Hat niemand gehört, dass Hamas-Führer Khalil al-Haya sich stolz über das Massaker vom 7. Oktober 2023 an Zivilisten in Süd-Israel geäußert hat? Er kennt auch keinerlei Bedauern gegenüber dem Leiden der eigenen Bevöl­kerung. Vom sicheren Exil aus einem Luxus­hotel am Golf aus versprach al-Haya hingegen, “die Besatzung” (kein Israeli lebt in Gaza!) “so schnell wie möglich” aus “unserem Land und aus Jerusalem” zu vertreiben. Das heißt: Genozid an Israel.

Das so fälschlich gelobte Abkommen ist ein sehr schlechter Deal. Es löst kein einziges Problem in der Region. Statt­dessen haben die Terro­risten gelernt, dass es sich lohnt, zu morden, zu massa­krieren und mitzu­schleppen. Nach wie vor schweigen arabische Regie­rungen zu den Untaten im Namen des Islam. Nach wie vor hört von musli­mi­schen Verbänden im Westen nur dröhnendes Schweigen. 

Die UN und ein Großteil der EU üben sowieso keinen nennens­werten Druck auf die Hamas aus. Im Gegenteil. Sie lassen zu, dass Aufwiegler den Judenhass selbst in die besten Univer­si­täten der freien Welt tragen. Dort hetzen sie junge Menschen gegen Juden auf.

Pro-Terro­rismus ist salon­fähig geworden. Das kann und darf es nicht sein. 

Warum helfen unsere Politiker nicht entschlossen mit, die Extre­misten in ihrer gewaltsam beherrschten Raketen­ab­schuss­rampe Gaza zu vernichten? Dort beschwören fanatische Araber weiter Völker­mord­fan­tasien. Die einzige demokra­tische Oase der Region soll nach wie vor ausge­trocknet und ausge­löscht werden. Wer die Lage bejubelt ist entweder hohl, naiv oder betreibt ein unmora­li­sches Spiel.


So reden westliche Politiker:

  • EU-Kommis­si­ons­prä­si­dentin Ursula von der Leyen sprach von „Hoffnung für eine ganze Region“ und betonte, beide Parteien müssten die Verein­barung „vollständig umsetzen“.
  • Bundes­au­ßen­mi­nis­terin Annalena Baerbock hoffte, „dass die Toten in Gaza ein Ende haben.“
  • Der britische Premier­mi­nister Keir Starmer mahnte „eine dauerhaft bessere Zukunft für das israe­lische und paläs­ti­nen­sische Volk“ an.
  • Italiens Regie­rungs­chefin Giorgia Meloni war bereit, „zur Stabi­li­sierung und zum Wieder­aufbau des Gazastreifens beizutragen.“
  • Alle forderten die Zweistaa­ten­lösung – ohne auszu­führen, wie eine Todeskult-Generation zu fried­lichen Bauern und Fischern an der Seite Israels werden soll.

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